Michael Fleischhacker

Mein Name ist Michael Fleischhacker und ich bin Lehrer an einer Neuen Mittelschule in Wien – Floridsdorf. Ich unterrichte in einer sogenannten Brennpunktschule. Dies bedeutet, dass ich in meinem Unterricht mit Kindern konfrontiert bin, welche aufgrund ihrer Lebens- und Sozialbindungen einen erschwerten Start in ihrer Schullaufbahn haben. Wie viele Lehrer und Lehrerinnen in der NMS unterrichte ich unterschiedlichste Fächer. Flipped Classroom habe ich jedoch in den Fächern Mathematik, Geographie, technisches Zeichnen, und Werken angewandt.

Wie jeder anderen Lehrperson ist es auch mir wichtig, jede einzelne Person bestmöglich zu fördern. Durch unterschiedliche Sprachen, Auffassungsvermögen und Motivation ist das jedoch nicht immer sehr einfach und an Schwierigkeiten gekoppelt. Aus diesem Grund war ich vor einigen Jahren auf der Suche nach einer Lernmethode, welche es mir ermöglicht, innere Differenzierung als Differenzierung im Klassenraum umzusetzen.
Die Philosophie, welche hinter Flipped Classroom steht, ermöglicht mir dies und noch viel mehr. So ist es mir nun möglich, auch vermehrt spielerisch zu arbeiten. Die Verbreitung digitaler Medien ermöglicht uns noch nie dagewesene Möglichkeiten und gerade diese wollte ich in meinem Unterricht einbringen.

Da Spielen sowie Computerspielen zur lebenswert unserer Kinder gehört, versuche ich auch analoge wie digitale Spiele in den Lernprozess einzubinden.


Augmented Reality in Kombination mit Minecraft in der Primarstufe

Praktische Präsentation,  Samstag 19. Oktober, 12:15 – 12:30

Medien – Wissen – Bildung: Augmentierte und virtuelle Wirklichkeiten

Dieses AR Projekt ist konzipiert für die Primarstufe, kann jedoch genauso in der Sekundarstufe I und II umgesetzt werden. Dieses Projekt bietet Schulklassen die Möglichkeit AR nicht nur zu erleben, sondern auch aktiv zu gestalten. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist eine Computerspielwelt in der eine Stadt mit einer Stadtmauer zu sehen ist, mit Hilfe dessen die SchülerInnen die Veränderungen in Wien um 1900 spielerisch und immersiv erleben können.

Ziel des Projektes ist es, nicht nur technisches Know How und digitale Kompetenzen für die partizipierenden Klasse zu schaffen, sondern auch Inhalte zu generieren, die im Schulgebäude zeigt und / oder an umliegenden Schulen weitergegeben und genutzt werden können. Unser pädagogisch-didaktischer Zugang ist es, SchülerInnen selbstorganisiertes, selbstreguliertes und selbstbestimmtes Lernen zu ermöglichen. In der letzten Umsetzungsphase transferieren wir den Inhalt auf eine reflektive Ebene, indem die TeilnehmerInnen anderen Klassen ihr Projekt
vorstellen.

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