Das Wiener Rathaus während der Game City

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FUTURE AND REALITY OF GAMING - 10TH VIENNA GAMES CONFERENCE
23. - 25. September 2016

Beyond Gameplay - Game cultures and game practices

Wiener Rathaus, Österreich, Freitag, 23. September bis Sonntag, 25. September 2016

 

Videospiele sind für jüngere Generationen zu einer der einflussreichsten Kulturformen avanciert und derzeit ein selbstverständlicher Teil des Alltags vieler Menschen. Digitale Spielkultur weitet sich aus in viele andere Domänen und die Identität des Spielers beinhaltet zahlreiche Praktiken, nicht notwendigerweise nur gameplay — sprich das Meistern des digitalen Spiels selbst. 

Spiele werden remediatisiert, also in Filmen verarbeitet, Symphonie Orchester nehmen Musik von berühmten Spielen in ihr Repertoire auf und andere Branchen, wie Kleidungsindustrie, Spielzeughersteller, Bücherverlage, bedienen sich der Inhalte von Computerspielen. Es existieren weiters viele Praktiken rund um Spiele, die sich nicht auf einen Konsum der Software reduzieren lassen. Anhand der Beispiele E-Sport, Themen-Bars und ‘Let’s play’-Videos wird ersichtlich, dass ein Publikum jenseits der Mensch-Computer-Interaktion adressiert wird. 

In verschiedensten Bereichen greift man auf Spiele zurück und lässt sich von diesen inspirieren, welche Phänomene wie machinima, cos-play, game art, und fan fiction eindrucksvoll aufzeigen. Spielsoftware unterstützt oft genug selbst viele Parallel-Aktivitäten, die nicht notwendigerweise den Zielvorgaben des Spiels zuarbeiten. So bieten Videospiele zusätzliche features, welche die ‚missbräuchliche’ Verwendung für kreativen Ausdruck schon vorbereitet. Schließlich hat sich das Feld des game based learnings etabliert, um dieses breite Spektrum an Aktivitäten innerhalb digitaler Spiele zu nutzen: Schüler sollen ihre eigenen Spiele entwerfen oder open world games wie Minecraft zur Visualisierung benutzen. 

Die zehnte Vienna Games Conference FROG 2016 konzentriert sich auf jene spielerischen Fälle rund um digitale Kultur, die über den eigentlichen Akt des Benutzen eines Computerprogramms — gameplay — hinausgehen. Es sind alle Spielforscher eingeladen Vorschläge für Präsentationen einzureichen, die vielgestaltigen Dinge ins Visier nehmen, die mit Spielen passieren, wenn man sie nicht spielt. 

 

Veranstaltet wird die FROG zum 10. Mal vom Bundesministerium für Familie und Jugend, diesmal in Kooperation mit der Donau-Universität Krems, die FH St. Pölten und Playful Solutions. Die Wissenschaftliche Leitung hat Professor für Pädagogik Jonas Linderoth von der Universität Göteborg. 

Die Konferenzsprache ist Englisch. Der Zugang ist frei, eine Voranmeldung hier wird dringend empfohlen. Für weitere Fragen wenden sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .