Call for posters

„Erlaubt ist, was gefällt!? Computerspiele zwischen Ethik und Ästhetik
veranstaltet gemeinsam mit Prof. Dr. Winfred Kaminski (TH Köln)

Die zentralen Fragen zu Computerspielen, an denen sich in den vergangenen Jahren hitzige Diskussionen angeschlossen hatten, scheinen beantwortet. Statt Pauschalurteilen dominieren derzeit differenzierte Fachdiskussionen die publizistischen und wissenschaftlichen Beiträge. Der Generalverdacht gegen Videospiele hat sich, so scheint es, mittlerweile erledigt. Sie sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen, eine beinahe 50-jährige Gattungsgeschichte liegt bereits hinter ihnen.

Dabei lässt sich jedoch nicht übersehen, dass der Konflikt zwischen dem, was ästhetisch erlaubt und was ethisch geboten ist, auch im Blick auf Computerspiele als einem Teil der Populärkultur immer noch unentschieden ist, ja vielleicht offenbleiben muss. Wie aber geht die Öffentlichkeit mit der fortbestehenden Spannung zwischen notwendiger gestalterischer Offenheit und ebenso notwendiger gesellschaftlicher Grenzziehung um? Fragen nach Begrenzung und Entgrenzung stehen im Zentrum der preFROG Konferenz am 11. Oktober 2017 „Erlaubt ist, was gefällt!? Computerspiele zwischen Ethik und Ästhetik“.

Im Rahmen der eintägigen Konferenz und strukturiert durch themenspezifische Impulsvorträge sollen Fragestellungen zu Diskussionsfeldern wie Gewalt, Moral, Sex, Gender oder Sucht in Form von Postersessions neu beleuchtet werden.

Die Veranstalter/innen laden insbesondere jüngere Computerspieleforscher/innen ein, bis zum 07.07.2017 einen Posterbeitrag einzureichen. Die Konferenzsprache ist Deutsch.

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